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Über mich

Wer schreibt hier eigentlich und warum?
Hi, hier schreibt Harald.
Seit über zehn Jahren fotografiere ich analog.
Warum? Weil ich den Prozess genauso liebe wie das fertige Bild. Für mich beginnt eine Fotografie nicht erst mit dem Druck auf den Auslöser, sondern schon mit der Frage: Welcher Film passt zu diesem Motiv, zu diesem Licht, zu dieser Stimmung?
Ein 35-mm-Film hat nur 36 Aufnahmen. Das klingt nach einer Einschränkung – für mich ist es Freiheit. Ich fotografiere bewusster, schaue genauer hin und lasse Motive auch mal vorbeiziehen. Nicht jedes Bild muss gemacht werden.
Wenn der Film voll ist, geht die eigentliche Reise weiter. Negative entwickeln, Kontaktbögen anschauen, Abzüge vergrößern. Die Dunkelkammer als Ort der kreativen Selbstverwirklichung! Dort entstehen meine Schwarzweiß-Prints – klassisch auf Silbergelatinepapier, als Lithprints oder mit alternativen Verfahren wie der Cyanotypie. Zu sehen, wie ein Bild langsam in der Entwicklerschale auftaucht, fühlt sich auch heute noch ein bisschen wie Magie an (Boah klingt kitschig, ich weiß...)
Dieser Blog ist mein digitales Notizbuch. Ich schreibe über Filme, Entwickler, Kameras, die Dunkelkammer und alles, was mich an der analogen Fotografie begeistert. Ohne Dogmen, ohne Perfektionsanspruch – einfach aus Freude am Handwerk und an Bildern, die Zeit brauchen.